Wir sind alle Expert:innen. Die Felder unserer Expertise unterscheiden sich. Deshalb lautet eine Antwort auf die Frage "Warum braucht es Integrierte Wissenschaftskommunikation eigentlich?": Damit wir unsere Expertise teilen und jeder und jede entsprechend der eigenen Expertise einen Teil beiträgt zu einer professionellen Kommunikation.
Wie funktioniert eigentlich... 🤔
- Wie funktioniert Social Media?
- Was macht einen guten Text, ein gutes Bild, eine gute Grafik, ein gutes Video, … aus?
- Wie gehe ich mit Anfragen von Journalist:innen um?
- Worüber soll ich eigentlich schreiben?
- Gibt es Kommunikations-Do’s und Don’ts – generell und an meiner Institution?
- Was tun wenn’s brennt?
- Es gibt keine schlechte Publicity – stimmt das wirklich?
Einfach so loslegen ist bei professioneller Kommunikation, also Kommunikation im beruflichen Kontext, leichter gesagt als getan.
Gute Nachricht #1:
Es gibt Profis, die die Antworten auf diese und viele weitere Fragen kennen. Denn es ist ihr täglicher Job: Die zentrale Kommunikation eurer Hochschule oder Forschungsinstitution.
▶️ Vertraut bitte auf die Expertise eurer zentralen Kommunikator:innen, Redakteur:innen, Grafikdesigner:innen, Content Creator:innen, … Sie sind Profis.
Trotzdem: Die zentrale Kommunikation kann nicht sämtliche Kommunikationsaufgaben für eine Institution übernehmen. Deshalb gibt es mehr und mehr dezentrale Kommunikationsverantwortliche. Auch sie haben häufig PR-, Marketing- oder Redaktions-Erfahrung.
Gute Nachricht #2:
Professionelle Kommunikation kann man lernen. Interne Weiterbildungen, Beratung durch die zentralen Kommunikator:innen, Guidelines, ... – je nach Hochschule und Forschungsinstitution ist das Angebot verschieden.
▶️ Interne Beratung und Weiterbildungen sind deshalb Kernelemente der Integrierten Wissenschaftskommunikation.
Zusätzlich gibt es externe Angebote, wie zum Beispiel vom Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) oder – Achtung Eigenwerbung 😁 – auch ich biete Workshops zum Einstieg in die Wissenschaftskommunikation und für strategische Kampagnen- und Format-Entwicklung an und berate bei Kommunikationsprojekten.
Rollenklarheit
Zusätzlich zum professionellen Handwerkszeug und Knowhow ist es wichtig, innerhalb einer Institution klar abzustimmen, wer welche Kommunikationsaufgaben und -rollen übernimmt. Ein klares Verständnis für die eigene Rolle gehört für mich deshalb genauso zur Expertise dazu. Darauf gehe ich später in dieser Serie noch genauer ein, wenn wir uns der spannenden Frage des „Wie?“ widmen.
Dennoch ist es mir wichtig, dieses Thema jetzt schon anzusprechen, denn es ist ein weiteres Kernelement der Integrierten Wissenschaftskommunikation: Ein gemeinsames Verständnis unserer Rollen und der damit einhergehenden Aufgaben.
Damit wir keine akustisch wilde Klangerfahrung sind, sondern gut orchestriert und mit Leichtigkeit musizieren. 🪈🎶
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Integrierte Wissenschaftskommunikation ist die systematische und aktive Zusammenarbeit von zentralen und dezentralen Kommunikator:innen einer wissenschaftlichen Institutionen.
In der Serie #IntWissKomm teile ich meine Erfahrungen und Einschätzungen zum Warum, Was, Wozu, Wer und Wie der Integrierten Wissenschaftskommunikation.
