Knackt deine Institution die 400?

Im Posting Viele, viele, viele Kommunikator:innen erwähnte ich, dass an einer Hochschule abgefragt wurde, wer sich für Wissenschaftskommunikation engagiert. Es gab 400 Rückmeldungen.

Hand auf’s Herz: Was löst diese Zahl bei dir aus?

A) „Waaaaas? So viele?!“
B) „Waaaaas? So wenige?!“
C) „Jaja, passt schon.“

Wer für sich sehr klar hat, wie viele zentrale und dezentrale Kommunikator:innen es an der eigenen Institution gibt und wer sie sind, der kann an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Sammeln und Visualisieren

Für alle anderen hier ein Tipp: Recherchiere, wer außer der zentralen Kommunikation noch im Namen der Institution kommuniziert.

Ich übertrage die erste Sammlung – meist ein wild bekritzeltes Blatt – dann in eine Mindmap.

  • Der zentrale Knotenpunkt ist die Institution.
  • In der nächsten Ebene nenne ich allgemeine Gruppentypen: Fakultäten, Zentrale Einrichtungen, Forschungsprojekte, ...
  • Die dritte Ebene wird konkreter befüllt: Abteilung A, Bibliothek, IT-Zentrum, SFB 1234, ...

Und dann?

Dann lasse ich diese Übersicht erst mal auf mich wirken. Also: Innehalten. Werk betrachten. Gedanken kommen lassen.

  • Wer fehlt noch?
  • Mit welchen Teams gibt es viel Abstimmung? Welche Bereiche sind eher autark unterwegs?
  • Mit wem gibt es einen engeren Austausch und wie?
  • Wo ist Luft nach oben für eine engere Zusammenarbeit?

Entscheidungshilfe

Wenn ihr eure IntWissKomm-Werkzeuge auswählt und Formate entwickelt, dann habt diese Übersicht eurer IntWissKomm-Stakeholder im Blick. Welche Inhalte und Formate ergeben für welche Gruppen Sinn? Welche Gruppen wollt ihr mehr miteinander in Kontakt bringen, damit sie sich untereinander austauschen?

Und das mit den 400?

Ich gebe zu, meine IntWissKomm-Stakeholder-Mindmap habe ich bisher nicht bis auf eine vierte Ebene erstellt. Das wären dann die individuellen Kommunikator:innen.

Doch selbst bis zur dritten Ebene gibt uns die Mindmap ein solides Bauchgefühl, wie viele Menschen zu unserem Netzwerk der dezentralen Kommunikator:innen dazugehören. Also, was denkst du?
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Integrierte Wissenschaftskommunikation ist die systematische und aktive Zusammenarbeit von zentralen und dezentralen Kommunikator:innen einer wissenschaftlichen Institutionen.

In der Serie #IntWissKomm teile ich meine Erfahrungen und Einschätzungen zum Warum, Was, Wozu, Wer und Wie der Integrierten Wissenschaftskommunikation.

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