Niemand fängt bei Null an

Als Wissenschaftlerin bekomme ich bei solchen Absolutaussagen ein nervöses Bauchkribbeln. 😰 Als Kommunikatorin bleibe ich dagegen gelassen, denn: Ich habe noch nicht erlebt, dass eine Institution so gar nix hat, was in das Portfolio einer Integrierten Wissenschaftskommunikation gehört. Deshalb #IntWissKomm #Wie :

Einmal Inventur bitte.

Mein Tipp: 👀 Nehmt euch einen Nachmittag Zeit und durchstöbert den Fundus eures Teams und eurer Institution nach

  • Corporate Design
  • Merchandise
  • Newsletter
  • Datenbanken
  • Serviceangeboten für externe Anfragen
  • Plattformen, z. B. Webseite(n) oder Intranet
  • Social-Media-Kanälen
  • Guidelines
  • Infobroschüren
  • Workshops und Trainings
  • ...

✏️ Notiert alles, was ihr findet. Seid dabei konkret, also zum Beispiel „Flyer für Studieninteressierte“, „Vorlage für Dreh- und Fotogenehmigungen“, „Experty-Vermittlung an Presse“, „Veranstaltungskalender“, ...

Zentrale oder dezentrale Kommunikator:innen?

Wie schon beim Schmerztagebuch gilt auch für die Inventur: Alle schreiben aus ihrer Perspektive. Denn
A) je vollständiger die Übersicht über den Fundus der gesamten Institution, desto besser und
B) so finden wir blinde Flecken. „Ach wir haben …? Das wusste ich ja gar nicht.“

Und dann?

Wie gesagt, niemand fängt bei Null an und ich gehe sogar noch weiter: Ich glaube, ihr werdet überrascht sein, wie viel ihr da findet. 😲

Vielleicht ist bereits ein Erste-Hilfe-Pflaster für ein Problem aus eurem Schmerztagebuch dabei. 🚑

Mit Schmerztagebuch und Inventur seid ihr auf jeden Fall gut gerüstet, um euer Paket für die Integrierte Wissenschaftskommunikation an eurer Institution zusammenzustellen. 🛠️

▶ Beim Aufschreiben soll es nicht bleiben, sondern wir wollen innerhalb einer Institution miteinander reden über unsere Funde und das was wir nicht finden, aber vielleicht brauchen.

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Integrierte Wissenschaftskommunikation ist die systematische und aktive Zusammenarbeit von zentralen und dezentralen Kommunikator:innen einer wissenschaftlichen Institutionen.

In der Serie #IntWissKomm teile ich meine Erfahrungen und Einschätzungen zum Warum, Was, Wozu, Wer und Wie der Integrierten Wissenschaftskommunikation.

Schmerztagebuch