Ich glaub', es hakt.

Im Arbeitsalltag hakt es immer mal wieder. So weit, so normal. Nervig wird es, wenn es an den gleichen Stellen immer wieder hakt. Hier setzen wir mit Integrierter Wissenschaftskommunikation an.
#IntWissKomm #Wie

Ein Exkurs in die Gesundheit: Menschen mit wiederholt auftretenden Schmerzen – beispielsweise Migräne, Arthrose oder Rheuma – bekommen den Rat, ein Schmerztagebuch zu führen. Wir schreiben auf, was wir essen und ob uns außer Schmerzen irgendwas an dem Tag aufgefallen ist. So entdecken wir (hoffentlich) Auslöser und Frühwarnzeichen. Eine Chance, selber mehr zu steuern, ob uns Schmerzen das Leben schwer machen.

Ein Schmerztagebuch der Kommunikation

Mein Tipp für den Einstieg in die Integrierte Wissenschaftskommunikation: Führt ein „Schmerztagebuch“. Schreibt für vier Wochen auf, bei welchen Kommunikationsthemen es innerhalb eures Teams und im Kontakt mit anderen Teams hakt.

Was sind wiederkehrende
» Anfragen
» Diskussionen
» Missverständnisse
» Probleme
» Zeitfresser

Musterkennung

Schaut nach den vier Wochen diese Sammlung genauer an. Gibt es Gemeinsamkeiten bei den Dauerbrennern, typische Themen-Cluster?

▶️ Das Schmerztagebuch und die Analyse helfen euch, die passenden Werkzeuge für die IntWissKomm an eurer Institution auszuwählen. Was das für Werkzeuge sind, dazu mehr in den kommenden Postings.

Zentrale oder dezentrale Kommunikator:innen?

Wer soll das Schmerztagebuch führen? Klare Antwort: Alle. Denn es geht um eure jeweiligen Perspektiven. Nur so können wir gemeinsam Lösungsansätze finden und Missverständnisse aus dem Weg räumen.

Aus dem Nähkästchen

In meiner Zeit an der TU Braunschweig habe ich selbst für etwas mehr als einen Monat ein Schmerztagebuch geführt. Allerdings habe ich es damals nicht Schmerztagebuch genannt.😆

Die Notizen aus den Teambesprechungen, Redaktionstreffen und Gespräche mit anderen Teams waren für mich ein wertvoller Fundus. Basierend auf den echten Alltagsproblemen entwickelten wir ein praxisnahes Konzept für die IntWissKomm an der TU.

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Integrierte Wissenschaftskommunikation ist die systematische und aktive Zusammenarbeit von zentralen und dezentralen Kommunikator:innen einer wissenschaftlichen Institutionen.

In der Serie #IntWissKomm teile ich meine Erfahrungen und Einschätzungen zum Warum, Was, Wozu, Wer und Wie der Integrierten Wissenschaftskommunikation.

Schmerztagebuch